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Kapitalwertanalyse
Bei der Kapitalwertanalyse wird als Vorteilhaftigkeitskriterium der Kapitalwert K = ao + Σ= + n t t t i a 1 (1 )
einer Investition bzw.
einer Finanzierung herangezogen.
Dabei gelten die Abkürzungen: K = Kapitalwert, t = Periode, at = Saldo der Ein- und Auszahlungen der Periode, i = Kalkulationszinssatz, n = Planungszeitraum.
In diesem Modell wird aus Vereinfachungsgründen von einem vollkommenen Kapitalmarkt ausgegangen, d.
h.
über alle Perioden t wird mit einem einheitlichen Zinssatz i gerechnet.
Die Kapitalwertmethode lässt sich folgendermaßen interpretieren:
• Der Kapitalwert ist ein in Geldeinheiten dimensionierter Investitionsgewinn, der zusätzlich zu der im Kalkulationszinsfuss berücksichtigten Verzinsung zum Zeitpunkt t0 anfällt.
• Die Höhe des Kapitalwertes wird durch die Struktur der Ein- bzw.
Auszahlungen geprägt.
Je früher die Einzahlung anfallen und je später die Auszahlungen zu leisten sind, desto höher wird der Kapitalwert sein.
• Je höher der Kalkulationszinsfuss gewählt wird, desto geringer fällt der Kapitalwert aus.
• Eine Investition gilt als vorteilhaft, wenn K ≥ 0.
Ist K<0 so spricht man von einer unvorteilhaften Investition.
• Bei mehreren Finanzierungsmöglichkeiten ist die mit den größten Kapitalwert am vorteilhaftesten.

