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Analyse der einzelnen Fälle - Teil 2
In einem solchen Fall, wo eine möglichst niedrige finanzielle Belastung in den ersten Jahren wichtig ist, ist das Erbbaurecht besonders günstig, da sich für unser Beispiel bis zum dreiundzwanzigsten Jahr eine niedrigere Belastung ergibt als bei einer fremdfinanzierten Grundstückskauf.
Eine Anpassung des Erbbauzinses kann auch über den Preisindex der Lebenshaltungskosten erfolgen.
Für diesen Fall wird angenommen, dass der Erbbauzins drei Prozent vom Grundstückspreis entspricht.
Dieser Wert erhöht sich um zehn Prozent sobald der Preisindex der Lebenshaltungskosten sich um zehn Prozent gegenüber dem derzeitigen Preisindex steigt.
Wir nehmen an, dass dies alle zehn Jahre geschieht.
Somit ergibt sich folgender zeitlicher Verlauf für die finanzielle Belastung aus Erbbauzins bzw.
Fremdfinanzierung: Hier schneiden sich die beiden Geraden sogar erst im zweiunddreißigsten Jahr, das heißt über fast die gesamte Laufzeit ist die finanzielle Belastung beim Erbbaurecht geringer.
Allerdings sagt diese Betrachtung nur etwas über die finanzielle Belastung aus, nichts jedoch über die Wirtschaftlichkeit der beiden Alternativen.

