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Risikoklassifizierung - Teil 1
Das WAHRIG DEUTSCHE WÖRTERBUCH definiert Klassifizierung als „nach
Klassen einteilen, gliedern, ordnen.
“ Nachdem die Risiken erkannt, beschrieben und klassifiziert worden sind, erfolgt die Zuordnung in die jeweiligen Risikokategorien.
Risikobewertung
Die erkannten Risiken werden quantifiziert bzw.
qualitativ gewichtet.
Zur Risikobewertung werden unterschiedliche Methoden, wie z.
B.
die Szenario-Technik, herangezogen.
Die Bewertung basiert üblicherweise auf statistischem Datenmaterial oder Systemanalysen.
„In der Praxis wird die Schadeneintrittswahrscheinlichkeit qualitativ nach den Kategorien 'sehr gering', 'gering', 'mittel', 'hoch' sowie 'sehr hoch' gewichtet.
Insbesondere betriebswirtschaftliche Risiken (Marktverlust, Imageverlust etc.
) können so besser abgebildet werden.
“ Die Risikobewertung läuft wie folgt ab: Zuerst werden die identifizierten Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe gewichtet.
Anschließend werden die quantitativen und qualitativen Risiken voneinander abgegrenzt, wie z.
B.
in der Situation eines Ausfalls von Führungskräften.
In dem Fall gilt die Bestandsgefährdung als qualitativer Ansatz und die Schadenshöhe in Euro als quantitativer Ansatz.
Das Ergebnis der Risikobewertung ist die Darstellung der Risikomatrix bzw.
Risikolandschaft.
In der Praxis sind in diesem Zusammenhang Excel-Lösungen sehr verbreitet.
Diese haben zwar die Vorteile der preiswerten „Einsteigervarianten“, die ohne notwenige Schulung auch noch zügig umsetzbar sind.
Andererseits sind die Excel-Lösungen jedoch zugleich mit zahlreichen Nachteilen verbunden.
Da Excel über keine Logbuch-Funktion verfügt, ist die Vollständigkeit der erfassten Risiken nicht gewährleistet, d.
h.
dass die erfassten Risiken leicht gelöscht werden können.
Zudem ist die Dokumentation zur Erfassung und Bewertung, sowie den Folgerisiken nur bedingt möglich.

