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Das Frühwarnsystem - Teil 1
soll Veränderungen, sowohl in der Umwelt als auch im Unternehmen bemerkbar
machen, so dass gegebenenfalls einem drohenden Schaden rechtzeitig entgegengewirkt werden kann oder eine bestehende Chance noch früh genug genutzt werden kann.
„Wie die Planung mit ihren nach Zeithorizonten gegliederten Ebenen muss sich ein Frühwarnsystem sowohl auf längerfristige Entwicklungen als auch kurzfristige Erscheinungen ausrichten.
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„Die Kernaufgaben eines Risikofrüherkennungs- und -frühwarnsystems sind die Erkennung und Operationalisierung von Risiken durch Zuordnung zu Beobachtungsbereichen (Risikofeldern) und deren Bewältigung unter Zuordnung von Verantwortlichkeiten.
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Das Frühwarnsystem dient der aktiven Steuerung der Risiken im Unternehmen.
Beim Auftreten von Krisensituationen müssen zum einen Entscheidungen schnell getroffen werden und zum anderen sollte die Umsetzung ebenfalls schnell und reibungslos erfolgen, um das Risiko im Hinblick auf das Ausmaß des Schadens so gut wie möglich zu minimieren.
Mittel- bis langfristige Frühwarnung Im Hinblick auf die mittel- und langfristige Frühwarnung haben die Szenarien einen besonderen Stellenwert, da sie die zukünftigen Entwicklungen aufzeigen und somit die strategische Planung bzw.
frühzeitige Reaktion überhaupt erst ermöglichen.
„Die entscheidende Frage lautet dann: Welches sind geeignete Indikatoren, die lange voraus anzeigen, dass tief greifende Änderungen im Gange sind, welche die Unternehmung wesentlich beeinflussen können?“
Kurzfristige Frühwarnung Die kurzfristige Frühwarnung wird auch als kurzfristiges Informationssystem bezeichnet.
Die betroffenen Mitarbeiter werden dazu verpflichtet, in vorher vereinbarten Zeitabständen z.
B.
alle drei Monate, die Budgetabweichungen bis zum Ende des Jahres zu prognostizieren.
„Dies ermöglicht es, bereits im laufenden Geschäftsjahr Korrekturen vornehmen zu können, um nicht am Jahresende mit großem Staunen Budgetabweichungen zu Kenntnis nehmen zu müssen.

