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Rücklauf - Teil 1
Sowohl bei den Projektentwicklern, als auch bei den Fondsanbietern liegt die Rücklaufquote durchschnittlich bei 23%, bei den Bauträgern bei 26% und bei den Genossenschaften war sie mit 30% Rücklauf am höchsten.
Somit liegt die gesamte Rücklaufquote durchschnittlich bei 27%.
Dieses Ergebnis belegt, dass das Thema „Risikomanagement“ für die untersuchten Bereiche der Immobilienwirtschaft durchaus ein Thema ist, mit dem es sich auseinander zu setzen gilt! Eindeutig erkennbar ist lediglich, dass die „großen“ Betriebe im Durchschnitt den höchsten RL aufweisen, danach die „mittleren“ und zuletzt die „kleinen“ Betriebe.
Wobei sehr auffällig ist, dass die mittelgroßen Fondsanbieter auf die Befragung gar nicht reagiert haben.
Da stellt sich dann natürlich die Frage: Warum nicht? Wird dort gar kein Risikomanagement betrieben oder haben insbesondere diese Unternehmen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage Angst sich zu diesem Thema zu äußern? Ausnahmslos alle Fondsanbieter, die auf die Umfrage geantwortet haben, behaupten in ihrem Unternehmen kontinuierlich Risikomanagement zu praktizieren.
13% der Bauträger, 20% der Projektentwickler und 21% der Genossenschaften haben zugegeben nicht kontinuierlich Risikomanagement zu betreiben.
Der gesamte Durchschnitt der rückläufigen Probanden, die über kein kontinuierliches Risikomanagement verfügen, liegt also bei 18%.
Die vorangehende Grafik veranschaulicht die Ausprägung des „Unternehmensweiten RM“ und des „Projektbezogenen RM“.
Vergleicht man die beiden Komponenten miteinander, so stellt man fest, dass 6% der gesamten Probanden das „Unternehmensweite RM“ als relevanter erachten als das „Projektbezogene RM“.
Die folgende Tabelle geht auf diesen Aspekt noch mal branchenspezifisch ein.
Diese Tabelle zeigt auf, inwieweit Risikomanagement in den einzelnen Branchen auf das gesamte „Unternehmen“ und auf das jeweilige „Projekt“ bezogen praktiziert wird.

