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Rücklauf - Teil 2
Ein prägnantes Ergebnis ist bei den Fondsanbietern festzustellen, denn in allen Rückläufen ist zu 100% ein kontinuierliches und unternehmensweites Risikomanagement zu verzeichnen.
Sogar im Hinblick auf die Projekte wird zu 86% separat Risikomanagement praktiziert.
Die Intensität des Risikomanagements ist bei den Projektentwicklern und Bauträgern ähnlich, wobei für die Bauträger das Risikomanagement im Unternehmen (mit 93%) und bei den Projekten (mit 93%) die gleiche Relevanz zu haben scheint.
Gerade 7% der Projektentwickler erachten das Risikomanagement im Bezug auf das einzelne Projekt als relevanter.
Bei den Genossenschaften ist das Ergebnis deutlich schwächer ausgefallen, denn nur 73% der Probanden führen ein „unternehmensweites“ Risikomanagement und lediglich 64% der Probanden praktizieren das Risikomanagement für ihre einzelnen Projekte bzw.
Objekte.
Schon diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Genossenschaften im Vergleich zu den Fondsanbietern, den Projektentwicklern und den Bauträgern, bei weitem nicht so stark mit dem Thema vertraut sind.
Da stellt sich natürlich die Frage, woran das liegt? Auf die Fragestellung „warum“ man im Unternehmen auf das Risikomanagement verzichte, ist infolgedessen auch nur bei den Genossenschaften ein deutliches Ergebnis ablesbar.
Der Zeitfaktor scheint in dieser Branche mit Abstand die wichtigste Rolle zu spielen, gefolgt von dem Problem des Personalmangels, dem Kostenfaktor und zuletzt der nur geringfügig aufgeführten Tatsache „keinen passenden Berater“ zum Aufbau und zur Implementierung des Risikomanagements gefunden zu haben.
Ein weiterer häufig aufgeführter Grund ist die „Firmengröße“, d.
h.
dass viele Genossenschaften sich selbst als zu klein betrachten und somit ihrer Ansicht nach das dortige Geschehen auch ohne Risikomanagement gemanagt werden kann.
Zudem gaben 7% der Bauträger an, kein Personal für diese Tätigkeit zur Verfügung zu haben.
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