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Standardisierter Risikomanagementprozess - Teil 1
Die folgenden Grafiken zeigen die Relevanz des standardisierten Risikomanagementprozesses im Zusammenhang mit der Regelmäßigkeit in der Praxis in der jeweiligen Branche auf.
In dieser Fragestellung waren Mehrfachnennungen
im Bezug auf das Intervall durchaus gegeben.
87% der Projektentwickler behaupten über einen standardisierten Risikomanagementprozess zu verfügen.
33% gaben an den Prozess „monatlich“, 53% sogar „vierteljährlich“, 13% „halbjährlich“, 20% „jährlich“ und wiederum 33% „adhoc“ durchzuspielen.
Hieraus lässt sich schlussfolgern, dass bei den Projektentwicklern die kürzeren Perioden zur Überwachung es Geschehens wohl eher geeignet sind.
Im Bauträgerwesen behaupten 73% der Probanden einen standardisierten Risikomanagementprozess zu führen.
Laut Grafik wird dieser bei 40% der Probanden „monatlich“, bei 47% „vierteljährlich“, bei 13% „jährlich“ und in 40% der Unternehmen „ad hoc“ praktiziert.
Erstaunlicherweise hat in dieser Branche keines der Unternehmen die „halbjährliche“ Regelmäßigkeit angegeben.
Im Bauträgerwesen, wo man täglich mit hohen Risiken zu kämpfen hat, werden die kürzeren Überwachungsperioden ebenfalls bevorzugt.
Die Fondsanbieter verfügen alle ausnahmslos über einen standardisierten Risikomanagementprozess.
Die Intervalle „vierteljährlich“ und „ad hoc“ sind mit einer Quote von 57% vertreten, selbst das Intervall „monatlich“ wurde von 43% der Unternehmen angegeben.
Die Intervalle „halbjährlich“ und „jährlich“ haben jeweils nur bei 14% der Probanden Anklang gefunden.
Somit wird die Tendenz zu den kürzeren Intervallen durch die Fondsanbieter ebenfalls bestätigt.
Im Genossenschaftswesen ist die Quote des standardisierten Risikomanagementprozesses mit 71% im Vergleich zu den anderen Branchen am geringsten.
Trotzdem zeichnet sich auch hier vorzugsweise die Tendenz zum “monatlichen“ (mit 38%) und „vierteljährlichen“ (mit 32%) Intervall ab.

