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Risikosteuerung
Im Hinblick auf die Risikosteuerung sieht das Ergebnis sehr gut aus, denn wiederum alle Fondsanbieter, 93% sowohl der Projektentwickler, als auch Bauträger
und 84% der Genossenschaften sagten aus, dass sie bewusst Risiken steuern würden.
Die folgenden Säulen zeigen auf, womit die Risikosteuerung am häufigsten erfolgt.
Die „Maßnahmenverfolgung“ ist in allen Branchen sehr stark vertreten, wobei die Projektentwicklung am meisten davon Gebrauch macht.
Die „Festlegung von Frühwarnindikatoren bzw.
Kennzahlen“ findet bei allen Fondsanbietern statt.
Auch 80% der Projektentwickler und Bauträger und immerhin 55% der Genossenschaften arbeiten mit Hilfe der „Frühwarnindikatoren“.
Über ein „Softwaregestütztes Frühwarnsystem“ verfügen hingegen nur wenige der Probanden, darunter 57% der Fondsanbieter, 27% der Projektentwickler und Bauträger und nur 5% der Genossenschaften.
Auffällig ist hier insbesondere, dass die Ergebnisse der Projektentwickler und Bauträger fast immer übereinstimmen.
Das kann daran liegen, dass die beiden Branchen sehr eng miteinander zusammenarbeiten.
Die Fondsanbieter schneiden, wie schon oftmals vorher, auch hier am besten ab.
Obwohl die Genossenschaften kein schlechtes Ergebnis aufweisen, so sind sie doch von allen untersuchten Immobilienbranchen auch hier am schwächsten entwickelt.
Wobei das immer wieder darauf schließen lässt, dass diese Branche „Risikomanagement“ nicht in einer solchen Intensität als notwendig erachtet, wie die anderen drei Branchen, was ja auch gerechtfertigt sein kann.

