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Immobilienmarketing - Teil 2
Der Immobilienunternehmer muss seine Kunden suchen.
Er muss um einen Auftrag bzw.
Geschäftsabschluss werben und vor allen Dingen Kundenpflege betreiben.
Bei Immobilienunternehmen, deren Hauptgeschäft die Maklertätigkeit ist, liegt der Schwerpunkt der Marketingbemühungen sicherlich in der Objektakquisition.
Sie macht ca.
90% der Makleraufgaben aus.
Nicht die Quantität der angebotenen Objekte ist ausschlaggebend, sondern deren Qualität.
Daher gelten bei der Akquise durch Immobilienunternehmen zwei wichtige Grundsätze:
die Qualität der angebotenen Objekte steht vor der Quantität.
die Preise und Konditionen müssen stimmen.
Man unterscheidet bei Marketingmaßnahmen zwischen direkt zu einem Geschäftsabschluss führenden und eher im Vorfeld wirkenden Maßnahmen.
Direkte Marketingmaßnahmen
Firmen- und Akquisitionsprospekte
Werbeanzeigen, z.
B.
in Tageszeitungen (Imageanzeigen, Objektsuchanzeigen und Angebotsanzeigen)
Mailings (Vorstellungsmailing, Kontaktmailing, Akquisitionsmailing und Verkaufsmailing)
Kaltakquise
Marketingmaßnahmen im Vorfeld
Beziehungsmarketing Hierbei geht es um den absichtlichen Einsatz und Ausbau von Beziehungen im Wirtschaftsleben.
Beziehungsmarketing dient der positiven Positionierung in Gesellschaft und Markt, dem Erkennen von Geschäftsmöglichkeiten und dem Aufbau von Geschäften.
Beziehungsmarketing erleichtert die Abschlüsse neuer Geschäfte, es ist sozusagen das „Vitamin B“ des Immobilienmarketings
Farming
Diese Art der Marketingmaßnahme findet vorwiegend in den USA Anwendung.
Hier wird eine spezielle Personengruppe oder aber auch ein bestimmter Stadt- oder Ortsteil, differenziert betrachtet.
Das Immobilienunternehmen versucht, sich durch diese Maßnahme bei einer oder mehreren Zielgruppen, einer bestimmten Einkommensgruppe oder einer bestimmten Branche zu etablieren.

