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Zukunftsperspektiven - Teil 1
Die Nachfrage nach Immobilienportalen im Internet ist vorhanden.
Immerhin setzen rund 75% der ca.
3,5 Mio.
Umzugswilligen in Deutschland bei ihrer Suche das Internet ein.
Oliver Obermann, Geschäftsführer der Immo Media Consult, ist der Meinung, dass das Internet die Suche nach Immobilien im Netz zwar ermöglicht, aber das Nachfragepotential doch vor der eigenen Haustüre liegt.
Eine Studie der Leipziger Beratungsgesellschaft hat ergeben, dass über 70% der Umzugswilligen eine Wohnung im Umkreis von ca.
100 km suchen und ca.
30% sogar in der eigenen Stadt nach einer neuen Wohnung suchen.
Um also eine flächendeckende regionale Präsenz zu erhalten, setzen immer mehr Immobilienbörsen auf die Zusammenarbeit mit Tageszeitungen.
Einige Tageszeitungen gehen sogar soweit, sich als Gesellschafter an Webbörsen zu beteiligen.
Beispielsweise hält der Axel Springer Verlag ca.
75% an
de>.
Durch solche Zusammenschlüsse haben auch die Immobilienhändler Vorteile, denn so erreichen die Inserate eine wesentlich höhere Reichweite.
Definitiver Marktführer ist das Internet-Portal
Zu beachten ist allerdings, dass die Preise im Netz mittelfristig anziehen werden.
Momentan stellen die Makler ihre Angebote im Netz wesentlich günstiger aus als in den Tageszeitungen.
Doch dies wird sich ändern, denn der Anklang, den die Inserate im Netz finden, ist größer.
Man sieht vor allen Dingen daran, dass die Preise zu niedrig sind, weil längst nicht alle Portale auch Gewinn damit machen.
Laut Oliver Obermann hat der Markt noch keine festen Formen angenommen.
Durch die Kooperationsbereitschaft der Börsen untereinander ist noch immer genügend Spielraum für erfolgreiche Immobilien-Börsen vorhanden.
Auch Newcomer haben seiner Meinung nach immer noch eine Chance auf dem Markt, denn solange Bewegung da ist, sind auch Chancen vorhanden.
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